Jascha Rohr

Philosoph und Feld-Prozess-Designer

Kategorie: Sonstiges (Seite 1 von 3)

Bitcoins, Litecoins und Ethereums

Ich versuche gerade den Unterschied zwischen Bitcoins, Litecoins und Ethereums zu verstehen. Ich finde das unglaublich spannend. Während sich seit Jahren diverse Regionalwährungsinitiativen mit selbstgebastelten Scheinchen und Exceltabellen darum bemühen, andere Tauschsysteme neben den üblichen Währungen zu entwickeln, bahnt sich hier eine Revolution an vor der die Banken eigentlich mal zittern sollten. Gleichzeitig besteht die Gefahr, dass die Technologie ebenso von Coporates und Regierungen gekapert wird wie das Internet. Und was ich nicht kapiere: welche sozialen und ökologischen Implikationen haben Cryptocurrencies? Sind sie designt um mehr ökosoziale Gerechtigkeit zu ermöglichen oder sind sie einfach der nächste Schritt im Turbokapitalismus? Und wenn zweiteres – ginge das nicht auch anders? Wie auch immer. Ich bin überzeugt davon, dass die Zukunft des Zahlens digital sein wird. Davor sollte auch die alternative, grüne, globalisierungskritische Szene nicht die Augen verschließen. Hier rollt eine riesen Transformationswelle auf uns zu und die ökosozialen Bewegungen kapieren es noch nicht. Also: Brains einschalten und vielleicht mal drangehen einen Gaiacoin zu schaffen. Und sagt mal, ist es wirklich nötig , dass das Mining so viel Strom verbraucht?

Wenn ich mehr weiß, poste ich mehr.

Wie geil, wie geil, wie geil! Real macht Permakultur! Ich lach mir nen Ast, nachdem IKEA Balkongärten entdeckt hat real.de/permakultur.ht…

Oya-Gespräch: Lasst uns die Krise feiern

Die Zeitschrift Oya – anders denken. anders leben lud Andreas Weber (Biologe und Autor), Bettina Jarasch (Vorstandsmitglied der Grünen in Berlin) und Jascha Rohr (Geschäftsführer des Instituts für Partizipatives Gestalten zu einem Gespräch über Partizipation nach Berlin ein: Welche Rolle kommt kollaborativen Ansätzen in Zukunft zu, wenn unsere Parlamente immer weniger in der Lage zu sein scheinen, die drängendsten Probleme zu lösen?

Das Interview als Text und Video ist unter folgendem Link zu finden:

www.oya-online.de

 

Die Angst vor dem mündigen Bürger

Bürgerbeteiligung ist das Gebot der Stunde, doch bei der Umsetzung tun sich Politik und Institutionen schwer.

Dieser Tage ruft der Bundespräsident 10.000 Bürgerinnen und Bürger zur Beteiligung am BürgerForum 2011 auf. Er ist derzeit nicht der einzige, der Beteiligung als adäquates und wichtiges Mittel in einer lebendigen Demokratie anpreist. Bürgerhaushalte, Bürgerforen und Zukunftswerkstätten werden von Kommunen, Parteien und anderen Institutionen ihren politikverdrossenen Bürgern angeboten, um Nähe zum Volk zu demonstrieren. Doch nicht immer sind die Intentionen vollkommen ehrlich, nicht selten verstecken sich strategische Ziele hinter den Projekten und häufig sind sie auch bei besten Absichten fachlich unzureichend geplant und durchgeführt. Dadurch wird Politikverdrossenheit jedoch eher befördert als bekämpft. So entpuppt sich das BürgerForum 2011 bei genauem Hinsehen als zahnloser Tiger, der den Bürgern keine reale Teilhabe ermöglichen wird. Gleichzeitig muss man zur Kenntnis nehmen, wie ein kleines aber wagemutiges Projekt zur Beteiligung von Bürgerinnen und Bürgern an der Enquete-Kommission „Internet und digitale Gesellschaft“ des Bundestages kurz vor der Realisierung gestoppt wird. Wahrscheinlich auch aus Angst, dass diese Form der Beteiligung Schule machen könnte. Warum tun sich Politik und Institutionen so schwer mit der Bürgerbeteiligung und worauf müssen Durchführende und Teilnehmende achten, wenn Beteiligung wirklich gelingen sollte?

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Wikileaks: Lying is not patriotic

Congressman Ron Paul sums it all up:

Wikileaks – there is only one solution!

Wikileaks is subject to the shere force of a diploamtic and intelligence system that developed during the cold war and since then did not reform. But this system is not capable of reacting to the 21st century internet age. All actions taken at the moment show the helplessness of the old system. Old strategies like closing down infrastructure and finance (hacking wikileaks servers, influencing PayPal, Visa, Schweizer Postbank, MasterCard etc.) may have worked during the cold war. But made public, these acts only prove Wikileaks point: that the US government acts from hubris and uses its influence even while violating civil rights.

So what is the solution? Even if Assange gets locked up for ever and if all servers are shut down: leaking through the internet wont stop anymore! Governments and corporations will have to live with the fact, that classified information will reach the public more easily then ever. There is only one way to react to this: to communicate transparently and open, to stand to ones own mistakes and to avoid illeagal and illegitimate actions. Big Brother: in future that will be civil society watching the powerful institutions. There is nothing which could stop this development. Time to really incorporate ethical action and honest communication, rather than only acting this way, while secret, unethical business is done out of the publics view. That will be a huge challenge for governments, corporations and diplomacy, but it will be the only solution. Beter start with it now and stop shooting the messenger of the own dubios actions.

Let me clarify two points at the end:

To publish leaked documents is not illegal: leaking is. That means that Wikileaks is not illeagal (otherwise the Guardian, Der Spiegel, New York Times etc would be illeagal, too). It is important to fight for this right of freedom of speech. Otherwise the public would have no chance whatsoever to get infomed about corruption and illeagel activities in governments and corporations.

I think it is true, that a publisher should wisely judge the impact of his publications. Wikileaks takes it to easy if it just publishes everything it gets hold of. Every publication is an ethical act with huge responsibility. Wikileaks should differntiate between what is for the greater good and what causes unnessessary threats to society at large. Here Wikileaks has to do it homework.

BP zerstört unsere Weltgemeingüter

Seit Wochen bemüht sich nun der Ölmulti BP darum, das Leck zu stopfen, aus dem täglich Unmengen Öl in den Golf fließt. Die größte Umweltkatatastrophe der USA wird schon bald die größte Umweltkatatstrohe weltweit werden. Nach dem gescheiterten „Top Kill“ in der vergangenen Woche scheint es nun auch keine wirklich erfolg versprechende Lösung mehr zu geben. Anscheinend ist man gewillt das Öl einfach weiter sprudeln zu lassen bis die Entlastungsbohrungen irgendwann im August abgeschlossen sind. Weiterlesen

Lena: Authentizität gewinnt

Dreimal habe ich den Grand Prix gesehen, damals als Nicole mit „Ein bischen Frieden“ gewann, dann als Guildo Horn seine Klamaukshow abzog und – eigentlich mehr aus Zufall – an diesem Wochende. Der Grand Prix d’Eurovision ist mit Sicherheit eine der skurilsten Veranstaltungen, die man sich vorstellen kann. Nicht nur die dröge und uninspirierte Moderation von Peter Urban befremdet, weil man nie weiß, ob er die ganze Veranstaltung mit Ironie oder frustriertem Ernst verfolgt – auch die durch die Bank weg plumpen Darbietungen sind kaum zu glauben. Was wird hier eigentlich bewertet? Die simpelste Unterhaltung? Die Intelligenz des Publikums? Die beste Show? Ist der Songcontest nicht einfach nur riesige Selbstironie? Weiterlesen

Community Organizing

Engagement fördern und starke Initiativen aufbauen

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Wenn eine Organisation oder eine Initiative ihre Ziele erreichen möchte, benötigt sie die Unterstützung engagierter Menschen. Doch Engagement geschieht nicht von selbst, Engagement muss organisiert werden. Weiterlesen

Partizipationsprozess Projekt Lebensdorf

31.10. – 1.11. 2009

Öffentliche Veranstaltung des Projektes Lebensdorf für alle Interessenten (www.lebensdorf.net):

Teil nehmen – Teil haben – Teil sein

mit Jascha Rohr

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Mythos Endlager

Warum der Begriff „Endlager“ dringend aus dem Diskurs gestrichen werden sollte.

Seit über die deutschen Atomkraftwerke und die Lagerung des hochradioaktiven Mülls gestritten wird, ist auch der Begriff Endlager in Verwendung. Er bezeichnet ein Lager, in dem dieser Müll sicher verwahrt werden kann: ursprünglich für eine geschätzte Zeit von 10.000 Jahren, wobei 1 Millionen Jahre der angemessenere Wert sein dürfte, der mittlerweile auch vom BMU als Grundlage angegeben wird. Der Begriff Endlager wird dabei ebenso von Atomkraftbefürwortern wie Atomkraftgegnern verwendet. Gestritten wird lediglich darum, wo ein solches Endlager entstehen soll und wie man dessen Sicherheit gewährt. Der Begriff Endlager und die impliziten Bedeutungen, die ihm anhaften werden indes nicht diskutiert.
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Teezeit

A video made by Gabi, Dieter and me to explain my 4 year old son how animation film works. Enjoy!

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