Jascha Rohr

Philosoph und Feld-Prozess-Designer

Kategorie: Psyche und Geist

Grün ist nicht gleich Gelb!

Warum sich das grüne Mem fälschlicherweise als integral versteht.

Ich sag`s gleich vorweg: ich bin kein „true believer“ der integralen Theorie. Ich sehe sie als ein theoretisches Modell, das in einigen Bereichen erstaunlich einfache aber erklärungsmächtige Analysen liefern kann. Darüber hinaus ist es ein leicht zu merkendes Hilfsmittel, um bestimmte Geisteshaltungen und Weltsichten zu klassifizieren und in Beziehung zueinander zu setzen. Viele Aspekte der integralen Theorie und im Besonderen der Spiral Dynamics helfen mir immer wieder, mich in sehr diversen Kontexten sehr schnell zu orientieren und die richtigen Kommunikationsmittel zu wählen.

Trotzdem ist die Theorie der Spiral Dynamics für mich keine Beschreibung der Realität, sondern ein performatives Modell, das bestimmte Akte, Kompetenzen und Haltungen unter bestimmten begrifflichen Kategorien versammelt. Sie ist eine Strukturierung und eingreifende Normierung bestimmter Weltverständnisse und damit sowohl ein analytisches als auch ein Bedeutung erzeugendes Werkzeug.

Am meisten gefallen mir an Spiral Dynamics die farbenfrohen Diskussionen, die immer irgendwo zwischen Stereotypen, Vorurteilen und Hierarchisierungen einerseits und sehr intelligenten, tiefgründigen Analysen andererseits changieren. Ich nehme sie daher sowohl mit Augenzwinkern und Vorsicht, als auch mit Freude und Einsicht auf.

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Prozessoren im Feld

Wie wir als Resonierende, Transformierende, Kokreierende und Kultivierende wirken

Menschen wirken als Prozessoren im Feld. Wenn wir die Wirkungsweisen von Menschen genauer beschreiben wollen, die sich im Verlauf von Transformations- und Innovationsprozessen einstellen, dann lassen sich vier unterschiedliche Rollenzustände erkennen, die meist in der hier beschriebenen Reihenfolge, aber auch synchron verschränkt zueinander auftreten können.

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7 Milliarden Bewusstseins-Prozessoren

Douglas Adams war ein Visionär. Er wusste, dass die Erde ein gewaltiger Computer ist, der geschaffen wurde, um die Frage auf die Antwort auf die Frage nach dem Leben, dem Universum und dem ganzen Rest zu finden. Als Erinnerung: die Antwort auf die Frage aller Fragen hatte der Supercomputer Deep Thought herausgefunden. Die Antwort lautete: 42. Das Problem war jedoch, dass die Frage selbst nie wirklich formuliert worden war und somit niemand mit dem Ergebnis 42 viel anfangen konnte. Also wurde die Erde gebaut, um die Frage zu der Antwort auf die Frage aller Fragen herauszufinden.

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Hero

Are you prepared to face your deepest fears?
Are you prepared to overthrow old patterns of thinking and acting?
Are you open to connect as never before?

Are you prepared to go through the thunderstorm of crises?

Are you committed to realize your full potential?
Are you committed to your deepest truth and love?
Are you prepared to create yourself and the world anew?

Then you are what our time needs!
Then you are a hero!
Then you are the one we have been waiting for!

Dealen mit dem Kosmos

„Du musst nur drauf vertrauen, dann bekommst Du es schon!“ „Du musst nur dran glauben und es wird sich erfüllen.“ Diese Binsenweisheiten machen mich immer wieder ärgerlich. Insbesondere wenn sie von Leuten vorgebracht werden, auf die ich große Stücke halte. Denn in Ihnen liegt etwas unwahrhaftiges. Zum einen sind diese Aussagen schlichtweg naiv. Sie führen auf falsche Fährten und geben den Eindruck man sei selbst alleinverantwortlich für sein Schicksal. Gleichzeitig führen Sie unser Ego in Verwirrung: kann ich alles haben, bekommen und erreichen, wenn ich einfach darauf vertraue und es mir wünsche?

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Dötlingen

Yesterday I went to the village of Dötlingen, one of the most beautiful villages in our region. I let myself guide by the genius loki. First I came to this small stable which is nowadays a meeting space for the Traditionsverein. A sign said that the runes on the wall were of no meaning whatsoever. Right! Who is kidding who?

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Individuelle und kollektive Potentiale im Unternehmen entfalten

Ein neuer Blick auf Führung, Organisationsstrukturen und Bewusstsein in Unternehmen.

Vortrag und Dialog mit Jascha Rohr

Wann: 15.05.2009, 18:30 – 21 Uhr
Wo: self HUB Berlin, Erkelenzdamm 59-61
Eintritt: 12 €, ermäßigt 8 € (bitte reservieren Sie)

Bewusstsein wird eine entscheidende Rolle dabei spielen, ob Unternehmen den Herausforderungen der Zukunft gewachsen sein werden. Bewusstsein hat direkten Einfluss auf die Organisationsstrukturen und den Führungsstil eines Unternehmens. Individuelle und kollektive Potentiale lassen sich durch mehr Bewusstsein in vielfältigen, lebendigen Prozessen entfalten. Das wiederum führt zu mehr Kreativität und Innovation, erfüllterer Arbeit, ökonomischer Widerstandsfähigkeit und finanziellem Erfolg.

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Risiko lohnt sich: warum persönliche Entscheidungen mutig sein sollten.

Vortrag auf der Bündischen Akademie am 11.04.2009. Mehr Informationen gibt es hier: http://www.buendische-akademie.de/

Durch Vielfalt Gemeinsames erreichen (Radiointerview)

am Montag den 9.3. um 18:05 bin ich für eine Stunde in der Sendung Horizonte, des freien Regionalsenders oeins zu hören. Die Station ist im Raum Oldenburg auf der Frequenz 106,5 zu erreichen. Weltweit kann man sich über www.oeins.de den Lifestream anhören. Eine Wiederholungen gibts am Dienstag um 10:05 Uhr.

Das Format dieser Sendung ist sehr offen. Wir werden hauptsächlich über partizipatives Gestalten, individuelle Potentiale und kollektive Intelligenz sprechen.

Weitere Informationen unter www.wissensimpulse.de/horizonte.htm

Liebe ist…

…die Sehnsucht Gottes nach sich selbst.

Vertrauen und Zutrauen

„Ich vertraue Dir“, sind vielleicht die schönsten Worte nach „Ich liebe Dich“. Doch auch in Ihnen schlummern heimtückische Botschaften. Während „Ich liebe Dich“ auch heißen kann: „Ich lasse Dich nicht gehen“, „Ich lasse Dich nicht sein“, „Ich brauche Dich“ oder „Ich binde Dich an mich“, steckt in „Ich vertraue Dir“ oft gerade auch das Misstrauen. Manchmal können die Worte sagen: „Ich kontrolliere Dich“, „Ich will wissen, was Du tust“, „Ich habe Erwartungen an Dich“.

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Sharing the Presence mit Thomas Hübl

eine Veranstaltungsrezension (Oldenburg 6.12.2007, 20 Uhr Haus Weskamp)

In meiner Londoner Zeit habe ich regelmäßig Veranstaltungen spiritueller Lehrer in der St. James Church am Leister Square besucht. Auch wenn ich dort ein großes Repertoire verrückter Geschichten sammeln konnte und einige wirklich beeindruckende Menschen erleben durfte, so habe ich aus der Zeit doch vor allem eine Lehre mitgenommen: Gurus sind tatsächlich so schlecht wie ihr Ruf! Nur wenige schienen mir authentisch und selbst Authentizität ist keine Gewähr dafür, dass diese Gurus wirklich jemandem weiterhelfen. Wirklich beeindruckt und nachhaltig berührt haben mich dort nur diejenigen, die sich selbst als Mensch gezeigt haben und ohne viel Aufheben ihre Zuhörer an den eigenen Erfahrungen haben teilhaben lassen, die zu einem Dialog bereit waren und auf Inszenierungen entweder verzichtet oder sie zumindest offen und nachvollziehbar präsentiert haben. 10 Jahre habe ich daher solche Veranstaltungen gemieden und lieber versucht direkt mit den Menschen in Kontakt zu gehen, die mir was zu sagen hatten. Doch seit ca. zweieinhalb Jahren geistert durch die Ökodorf- und Permakulturszene, in der ich durch meine Arbeit in der Permakultur Akademie selbst viel unterwegs bin, ein neuer Guru. Mir wurde immer wieder von vielen Menschen, auf deren Urteil ich sehr viel setze, bescheinigt: der ist echt und authentisch, man kann ihm als Menschen begegnen, er ist offen und kann den Menschen direkt in die Seele blicken, sein Stil ist neu und anders. Und was ihn mir von Anfang an sympathisch machte: er trägt noch immer seinen bürgerlichen Namen: Thomas Hübl.

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