‘Philosophie‘

Interview for the Berlin Change Days

Recently I was interviewed by the Berlin Change Days team. Please visit their Webpage and register for a unique program of workshops and talks!

BCD: Tell me, who is Jascha Rohr, who is the person that we are going to meet in November 2010?

JR:I am situated in Oldenburg, in Northern Germany, and I live here with my family, I have a son. My background is Sociology and Philosophy, I studied in Germany and in England, London, after I was trained as a musical instrument maker in building lutes. And then, sitting in the workshop I noticed that my intellectual hunger wasn´t satisfied, so I started studying Sociology and Philosophy, and while doing that I founded my first business. That was the Permaculture Academy. Permaculture is a design approach for designing sustainable habitats. I started it to make this knowledge available in Germany.

But the Permaculture Academy was a small grassroots business and it wouldn’t be sufficient to sustain my family. Also professionally I became more and more interested in design thinking and participation and the power of generative processes. So together with my partner who is a landscape architect, we founded the Institute for Participatory Design. We had basically two main qualities in our work: one is participation while we understand participation not only as participation of humans but also of the context, the environments. So in our work we try to let the environment participate as much as possible, in the same way as we participate with people. The second basis is the design approach. Often participation is thought of as deliberative processes: discussions, dialogues; and we wanted to shift it more into the direction of design and action e.g. hands-on prototyping, drafting, writing concepts. Our goal is to enable everyone to work more or less with the same methods as professional designers, architects, concept developers work. So, that’s where I am now.

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Design, Process and Collective Intelligence

Talk and Discussion with Jascha Rohr
21.08.2009, 20:30 - 22 p.m., Ökodorf SiebenLinden

If we seek to create positive change in this world, design thinking and collaborative action will give us the means for that.
However, there are different approaches to design: We either design in standardized procedures who force predetermined goals or we design in participatory processes which are alive. These processes are experienced as enriching by those involved and the results contribute to the unfolding of living structures and positive change. They create emergence, contextual awareness, innovation and collective intelligence.
In this talk Jascha Rohr will explain the open framework of participatory design, the work with interlinked personal, local and global processes and how - out of this - collective intelligence can emerge.
Jascha Rohr is co-founder of the Institute for Participatory Design, founder of the Permaculture Academy in Germany and member of the supervisory board of self eG (HUB Berlin). He works as a concept developer, mediator, consultant and facilitator for participative design processes and complements his work with trainings and publications in these fields.

PDF-Flyer: sltalk

Festival der konkreten Utopien

Lebensstile: Das eigene Leben, Gesellschaft, Umwelt GESTALTEN.

Eine Utopien-Werkstatt mit Jascha Rohr

Ein Tag lang eintauchen in gelebte und ungelebte, vergangene und zukünftige Utopien. Verbindungen aufnehmen zu den eigenen Visionen und Hoffnungen. Fragen stellen und kritisch sein. Vergleichen und Entwickeln, Träumen und Entwerfen. Filtern, sieben, Raum schaffen um konkret zu werden…

festival

mehr Informationen unter www.der-ideenhof.de

Ich bin jetzt auch am twittern…

Meine Seite auf Twitter: http://twitter.com/jascharohr Themen werden sein: Partizipatives Gestalten, Kollektive Intelligenz, Persönliche Potentiale und Emergenz.

Welcome to the hive mind!

Theorie APIs

Eine der Hauptaufgaben in der theoretischen Arbeit ist das Übersetzen von Begriffen einer Theorie in die Begriffe anderer Theorien. Das ist natürlich höchst problematisch. Viele Theoretiker sagen, teilweise zu Recht, dass sich der inhärente Wahrheitsgehalt einer Theorie nur in der jeweiligen Fachsprache ausdrücken lässt, da nur so sichergestellt werden kann, dass jeder Begriff in Bezug auf die gesamte Theorie eindeutig definiert und in die Bedeutungskontexte eingebunden worden ist.

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Naturwissenschaft und Mythos (VII)

Naturwissenschaft und Mythos (I) - (Hier findet sich auch der gesamte Text als pdf)

Naturwissenschaft und Mythos (II)

Naturwissenschaft und Mythos (III)

Naturwissenschaft und Mythos (IV) 

Naturwissenschaft und Mythos (V)

Naturwissenschaft und Mythos (VI)

II. Welten

„Once upon a time, in another, closely related, ethnospecific narrative field called Western philosophy, such entities were thought to be subjects and objects, and they were reputed to be the finest and most stable actors and actants in the Greatest Story Ever Told – the one about modernity and man.” [1] 

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Naturwissenschaft und Mythos (VI)

Naturwissenschaft und Mythos (I) - (Hier findet sich auch der gesamte Text als pdf)

Naturwissenschaft und Mythos (II)

Naturwissenschaft und Mythos (III)

Naturwissenschaft und Mythos (IV) 

Naturwissenschaft und Mythos (V)

I.4. Horkheimer und Adorno: Die Dialektik der Aufklärung

Die Dialektik der Aufklärung von Horkheimer und Adorno nimmt in dieser Arbeit eine zentrale Position des Brückenschlags in den zweiten Teil der Arbeit ein und wird daher an dieser Stelle behandelt, obwohl sie zeitlich vor einigen der bisher behandelten Texte einzuordnen wäre. Ihre Bedeutung für diese Arbeit ergibt sich nicht so sehr aus den in ihr angesprochenen Themen oder Funktionszuschreibungen im Zusammenhang mit Mythos und Naturwissenschaft bzw. der Aufklärung. Im Gegenteil: gerade die Dialektik der Aufklärung arbeitet als Ausgangspunkt mit Begriffen von Mythos und Aufklärung, die direkt auf Platons Trennung zurück gehen und in dieser Arbeit schon kritisiert wurden: Mythos als totalitärer, vorrationaler Verblendungszusammenhang, der sich nicht aus dem Naturzusammenhang lösen kann und Aufklärung als rationaler Erleuchtungsprozess eines mündig werdenden Subjekts. Solchermaßen verstehen sich Horkheimer und Adorno als Aufklärer, deren Ziel es ist, die Aufklärung über sich selbst aufzuklären und somit das Programm der Aufklärung fortzuführen.

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Die Qualität ohne Namen

Christopher Alexander und die Gestaltung lebendiger Lebensräume mit Mustersprachen

Veröffentlicht in Hagia Chora 29, 2008

Es gibt Dinge, in die muss man erst hineinwachsen. Am Anfang ist da nicht mehr als eine leise Ahnung: ein Schimmer, dass einem etwas von Bedeutung begegnet ist. Man beginnt die Sache zu umkreisen und den Geschmack der Begriffe, die mit ihr zusammenhängen, im Gaumen zu wälzen. Man beginnt leise zu forschen und innerlich zu fragen. Man wartet gedämpft gespannt auf die Ereignisse und Zeichen, die einem sagen: Hier liegt etwas für Dich verborgen, hier gilt es einen Schatz zu heben und doch bleibt einem der Zugang vorerst versperrt, scheinen sich andere Dinge dazwischen zu drängen. Erst allmählich verdichten sich die Anzeichen, fügen sich die Begegnungen und es werden Muster erkennbar, die einem die Richtung und den Weg weisen und plötzlich steckt man mittendrin, so als würden sich die vielen einzelnen Indizien zu einem dicken Knoten verdichten, zu einem Gravitationszentrum, um das immer mehr Bedeutungen und Vorkommnisse kreisen.

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Naturwissenschaft und Mythos (V)

Naturwissenschaft und Mythos (I) - (Hier findet sich auch der gesamte Text als pdf)

Naturwissenschaft und Mythos (II)

Naturwissenschaft und Mythos (III)

Naturwissenschaft und Mythos (IV) 

I.3. Naturwissenschaft
Naturwissenschaft bringt Erkenntnis. Sie ist ein Unterfangen, das davon geleitet ist, die Rätsel der Natur aufzudecken und Techniken zu erfinden, die es dem Menschen ermöglichen, in dieser Welt gut zu leben, wobei sich gut mit sicher, gesund und im materiellen Wohlstand übersetzen ließe. Das ist eine populäre Version, wie Naturwissenschaft alltäglich charakterisiert wird. Wenn wir die Frage nach den Funktionen von Naturwissenschaft bemühen, antworten wir also: Erkenntnisgewinn, Generierung von Wissen, zur Verfügung stellen von Techniken zur Naturbeherrschung. Doch wollen das die Mythen nicht auch?

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Naturwissenschaft und Mythos (IV)

Naturwissenschaft und Mythos (I) - (Hier findet sich auch der gesamte Text als pdf)

Naturwissenschaft und Mythos (II)

Naturwissenschaft und Mythos (III)

I.2. Hübner: Die Wahrheit des Mythos
Hübners Werk Die Wahrheit des Mythos steht inhaltlich zwischen Mythos und Naturwissenschaft und nimmt darum auch in dieser Arbeit diese Zwischenposition ein. Hübner diskutiert vor allem formale Ähnlichkeiten zwischen Mythos und Naturwissenschaft und die Frage nach ihrer jeweiligen Wahrheit. Er arbeitet in seinem Buch mit dem Begriff des Mythos im Singular, wie er hier schon kritisiert wurde. Dies sollte während dieses Kapitels bewusst bleiben. Chronologisch wäre Hübner sowohl nach Kuhn als auch nach Horkheimer und Adorno einzuordnen, die ich in den folgenden Kapiteln behandeln werde.

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Naturwissenschaft und Mythos (III)

Naturwissenschaft und Mythos (I) - (Hier findet sich auch der gesamte Text als pdf)

Naturwissenschaft und Mythos (II) 
 

I.1.2. Die Allegorie als Methode von Kunst und Mythos
Ich habe bisher versucht, einige kurze Einblicke in das Problemfeld des Mythos zu geben und dabei bewusst noch keine Definition des Mythos gewagt. Bevor ich dies tue, möchte ich noch einen weiteren Aspekt betrachten, der das Verhältnis von Kunst und Mythos sowie deren Methodik betrifft. Auf diese Weise wird im Abschnitt I.3.1. ein methodologischer Vergleich zwischen Mythos und Naturwissenschaft leichter fallen.

Die Kunst hat, als Kommunikationsform gesehen, schon immer eine herausragende Stellung gegenüber reiner Informationsvermittlung eingenommen. Ich werde noch zeigen, dass auch das mündliche Erzählen sehr viel mehr als alltägliches Kommunizieren im Sinne eines Informationsaustauschs ist.

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Naturwissenschaft und Mythos (II)

Naturwissenschaft und Mythos (I) - (Hier findet sich auch der gesamte Text als pdf)

I. Naturwissenschaft und Mythos
„Glaubt ihr denn, dass die Wissenschaften entstanden und groß geworden wären, wenn ihnen nicht die Zauberer, Alchimisten, Astrologen und Hexen vorangelaufen wären als die, welche mit ihren Verheißungen und Vorspiegelungen erst Durst, Hunger und Wohlgeschmack an verborgenen und verbotenen Mächten schaffen mussten? Ja, dass unendlich mehr hat verheißen werden müssen, als je erfüllt werden kann, damit überhaupt etwas im Reiche der Erkenntnis sich erfülle?“

(Nietzsche, 1887, S.168 - Vorspiele der Wissenschaft)

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