Jascha Rohr

Philosoph und Feld-Prozess-Designer

Schlagwort: Wahrnehmung

Resonanz und Kokreation

Unsere Beziehung zur Welt prägt, wie wir die Welten, in denen wir Leben und Arbeiten wollen, gestalten.

Jascha Rohr
Oldenburg, Huntlosen; 10.12.2017

„Meine These ist, dass es im Leben auf die Qualität der Weltbeziehung ankommt, das heißt auf die Art und Weise, in der wir als Subjekte Welt erfahren und in der wir zur Welt Stellung nehmen; auf die Qualität der Weltaneigung.“ (Rosa, 2016a) S.19

Eintauchen

Da wir selbst es sind, die die (Um-)Welten gestalten in denen wir leben, sollten wir davon ausgehen, dass wir dies in einer Weise tun, um in diesen Welten glücklich, gesund, ausgeglichen, kreativ und zufrieden werden; um lebendig sein zu können. Eine von Menschen gestaltete Stadt, so könne man annehmen, wäre dann ein für die Menschen idealer Lebensraum, der Ihnen Schutz, Nahrung, Gemeinschaft und kreative Betätigung ermöglicht. Ein Arbeitsgebäude wäre dann ein Ort, der angenehm, ästhetisch ansprechend und gesundheitsfördernd wäre und uns räumlich in unseren produktiven und kreativen Aktivitäten unterstützt. Eine Organisation, die von Menschen geschaffen wäre, so sollte man annehmen, könne nichts anderes sein, als ein Zusammenschluss von Menschen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen und die sich optimale Strukturen schaffen, um dieses Ziele gemeinsam zu erreichen. Ein Planet, der von Menschen bewohnt und von Ihnen gestaltet wird, müsste ein Lebensraum sein, auf dem die Menschen sich symbiotisch optimale Lebensbedingungen schaffen, Lebendigkeit fördern und die Lebenssysteme, von denen sie abhängen, schützen, pflegen und behutsam verbessern.

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Geschichten erzählen

Workshop

im Rahmen des Erzählfestivals Mundwerk Nordwest
Wann: 31.10.08 16 Uhr bis 02.11.08 14 Uhr
Wo: Gut Spascher Sand, Wildeshausen
Veranstalter: Jascha Rohr
Kosten:
160 € Kursgebühr

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Die Qualität ohne Namen

Christopher Alexander und die Gestaltung lebendiger Lebensräume mit Mustersprachen

Veröffentlicht in Hagia Chora 29, 2008

Es gibt Dinge, in die muss man erst hineinwachsen. Am Anfang ist da nicht mehr als eine leise Ahnung: ein Schimmer, dass einem etwas von Bedeutung begegnet ist. Man beginnt die Sache zu umkreisen und den Geschmack der Begriffe, die mit ihr zusammenhängen, im Gaumen zu wälzen. Man beginnt leise zu forschen und innerlich zu fragen. Man wartet gedämpft gespannt auf die Ereignisse und Zeichen, die einem sagen: Hier liegt etwas für Dich verborgen, hier gilt es einen Schatz zu heben und doch bleibt einem der Zugang vorerst versperrt, scheinen sich andere Dinge dazwischen zu drängen. Erst allmählich verdichten sich die Anzeichen, fügen sich die Begegnungen und es werden Muster erkennbar, die einem die Richtung und den Weg weisen und plötzlich steckt man mittendrin, so als würden sich die vielen einzelnen Indizien zu einem dicken Knoten verdichten, zu einem Gravitationszentrum, um das immer mehr Bedeutungen und Vorkommnisse kreisen.

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Permaculture 2.0 (Permakultur Gestaltungskurs in Berlin)

*** Wir haben diesen Kurs abgesagt, da wir uns nächstes Jahr ganz um das Partizipative Gestalten kümmern werden. Die Permakultur Akademie wird aber im gleichen Zeitraum einen Permakultur Design Kurs anbieten.***

 

Workshop

Wann: 14.03.09 16 Uhr bis 28.03.09 14 Uhr
Wo: self HUB, Berlin
Veranstalter: Institut für Partizipatives Gestalten
Kosten:
790 € Kursgebühr zzgl. U und V (siehe unten)

Permakultur ist ein integratives Konzept zur Gestaltung nachhaltiger Lebensräume. Es wurde in den 80er Jahren in Australien entwickelt – in erster Linie, um der dortigen ökologischen Bewegung zu helfen, autarke Selbstversorgerprojekte und Gemeinschaften aufzubauen.

Permaculture 2.0 revolutioniert das damalige Permakultur Konzept grundlegend. Wir haben es von Ideologien, Dogmen, Weltrettungs- und Schuldthemen befreit und bereiten den Weg für ein Verständnis von Permakultur, das auf Fülle, Kreativität, Toleranz, Experimentierfreude und Prozessverständnis gründet.

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