eine Veranstaltungsrezension (Oldenburg 6.12.2007, 20 Uhr Haus Weskamp)

In meiner Londoner Zeit habe ich regelmäßig Veranstaltungen spiritueller Lehrer in der St. James Church am Leister Square besucht. Auch wenn ich dort ein großes Repertoire verrückter Geschichten sammeln konnte und einige wirklich beeindruckende Menschen erleben durfte, so habe ich aus der Zeit doch vor allem eine Lehre mitgenommen: Gurus sind tatsächlich so schlecht wie ihr Ruf! Nur wenige schienen mir authentisch und selbst Authentizität ist keine Gewähr dafür, dass diese Gurus wirklich jemandem weiterhelfen. Wirklich beeindruckt und nachhaltig berührt haben mich dort nur diejenigen, die sich selbst als Mensch gezeigt haben und ohne viel Aufheben ihre Zuhörer an den eigenen Erfahrungen haben teilhaben lassen, die zu einem Dialog bereit waren und auf Inszenierungen entweder verzichtet oder sie zumindest offen und nachvollziehbar präsentiert haben. 10 Jahre habe ich daher solche Veranstaltungen gemieden und lieber versucht direkt mit den Menschen in Kontakt zu gehen, die mir was zu sagen hatten. Doch seit ca. zweieinhalb Jahren geistert durch die Ökodorf- und Permakulturszene, in der ich durch meine Arbeit in der Permakultur Akademie selbst viel unterwegs bin, ein neuer Guru. Mir wurde immer wieder von vielen Menschen, auf deren Urteil ich sehr viel setze, bescheinigt: der ist echt und authentisch, man kann ihm als Menschen begegnen, er ist offen und kann den Menschen direkt in die Seele blicken, sein Stil ist neu und anders. Und was ihn mir von Anfang an sympathisch machte: er trägt noch immer seinen bürgerlichen Namen: Thomas Hübl.

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